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Stattliche Spende geht nach Indonesien

Die Gruppenstunde Sieglar der KjG St. Johannes hat am 3. Advent nach der Messe Glühwein, Kakao, Kaffee und selbstgemachte Kekse angeboten. Begleitet von weihnachtlicher Musik konnten die Besucher der Messe im Anschluss gemeinsam ein paar Minuten auf dem Vorplatz der Kirche verbringen und sich unter anderem für das Projekt Asrama Pewarta Injil Padadita informieren. Alle Spendenerlöse dieses Tages gingen vollständig an dieses Internat in Indonesien, in dem derzeit Florian Dalmus, Mitglied der Leiterrunde der KjG, ein freiwilliges Jahr absolviert. Zusätzlich zu den Spendenerlösen hat die KjG St. Johannes diesen Betrag aus der Kasse nochmal zusätzlich aufgestockt, sodass wir auf insgesasmt 400 € Spendensumme kommen. Vielen Dank!! 

Hier ein paar Informationen von Florian Dalmus, was mit dem Geld passiert:

Terima kasih banyak – vielen Dank an euch!

Danke liebe Freunde für eure Unterstützung!

VIELEN DANK AN DIE KJG ST.JOHANNES 

Wirklich vielen Dank, ich finde das super, dass ihr in diesem Jahr den Erlös vom Verkauf von Glühwein, Kakao und Keksen an das Asrama Pada Dita gespendet habt. Es hat nicht nur mich gefreut, solch eine Unterstützung zu erfahren.
Es scheitert hier an den einfachen Dingen, manchmal ist zu wenig Geld vorhanden um Reis zu kaufen und man macht Schulden. Es fallen ständig Renovierungen auf dem Gelände an, gerade werden zwei Studienräume renoviert, nach 50 Jahren. Ein Garten wird als Rückzugort für die Schüler angelegt. Im nächsten Jahr sollen die Nasszellen und Toiletten erneuert werden. Es muss eine neue Trinkwasseranlage gekauft werden. Viele Projekte… die nur langsam vorankommen, weil es an Beiträgen und Spenden fehlt. Deshalb DANKE!
 
Mit einer Summe von 400 Euro kann man hier eine Menge bewirken. Es sind ca. 6.000.000 Rupiah!
Die Patres vor Ort, welche die Verantwortlichen für das Internat sind, haben sich riesig gefreut und waren sehr beeindruckt. 
Wir werden das Geld dafür verwenden:
- Reisschulden bezahlen: Seit ca. 3 Jahren hat das Internat ca. 2.500.000 Rupiah Reisschulden bei einem Händler.
- Motorrad Reparatur: Vor zwei Wochen ist eines der Motorräder kaputt gegangen. Im Asrama gibt es aktuell 3 Motorräder. Diese werden benötigt um Reis einzukaufen und um diesen zu transportieren. Oder andere Besorgungen zu machen. (ca. 500.000 Rupiah)
- Trinkwasseranlage:
Wahrscheinlich die Wichtigste der vielen Sachen bei denen es an dem Geld scheitert. In Indonesien kommt kein Trinkwasser aus der Leitung. Krank zu werden, durch verdrecktes Wasser ist ziemlich wahrscheinlich. Aktuell ist die Wasseraufbereitungsanlage kaputt. Die Köchinnen müssen also täglich immer sehr viel Wasser abkochen, sonst hätten wir alle nichts zu trinken. Im Februar soll eine neue Anlage gekauft werden. Diese kostet ca. 1500 Euro. Sehr viel Geld für Menschen auf Sumba.  (ca. 2.000.000 Rupiah davon als Beitrag der KJG)
- Schulbücher: Viele Schüler haben keine Schulbücher, weil sie kein Geld haben um sich Bücher zu kaufen. Leider gibt es hier große Probleme mit dem Curriculum im indonesischen Schulsystem. Im letzten Jahr würde ein neues Curriculum von der Regierung verabschiedet. Jetzt hat die Politik auf Grund der vielen Probleme mit diesem neuen Curriculum und zu wenigen Fortbildungsangeboten, beschlossen auf das alte Curriculum zurückzugreifen. Sehr verwirrend. Ich werde für 1.000.000 Rupiah neue Schulbücher und vor allem Prüfungsbücher kaufen, die die Schüler ausreichend auf die nationalen Prüfungen vorbereiten.
Also ihr merkt, dass Leben hier ist nicht einfach und mit einer Summe von 400 Euro kann man hier auf Sumba eine Menge bewegen und verbessern.
 
Hier gibt es ein paar Bilder vom Asrama und der Arbeit vor Ort: