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Mitglied werden...

Mitglied zu werden ist ganz einfach. Doch was springt für dich dabei raus?

Als Mitglied...

...wirst du als erstes über anstehende Aktionen und Fahrten informiert.

...hast du ein Stimmrecht bei unserer Vollversammlung und kannst damit die KjG St. Johannes mitgestalten.

...erhältst du Nachlässe bei vielen Aktionen und Fahrten.

...wirst du Teil einer ganz besonderen Gemeinschaft.

Voraussetzungen

Um Mitglied zu werden, musst du nicht Katholisch sein. Mitglied kann jede/r werden, der unsere Grundlagen und Ziele bejaht.

Mitgliedsbeitrag

Die Mitgliedschaft bei der KjG St. Johannes kostet 30 € im Jahr. Ab 3 Geschwisterkindern pro Kind 26,50 € und Sozialhilfeempfänger zahlen einen symbolischen Beitrag von 1 €.

Von dem normalen Mitgliedsbeitrag gehen 25 Euro an die Diözesanstelle Köln und wird dort unter anderem für Versicherungs- und Verwaltungszwecke sowie Weiterbildungsangebote eingesetzt. Außerdem erhält auch die Bundes- und Regionalebene der KJG einen Teil dieses Betrages. Der KjG St. Johannes bleibt daher letztendlich ein Eigenanteil von 5 Euro, der für die Kostendeckung von Bastel- und Spielmaterial, Porto und Tagesveranstaltungen genutzt wird.

Für Eltern und ehemalige KjG'lerInnen gibt es auch die Möglichkeit uns finanziell zu untersstützen. Sprechen Sie dazu bitte einfach die aktuelle Pfarrleitung oder den Kassierer an.

Beitrittserklärung

Um jetzt Mitglied zu werden musst du einfach die Beitrittserklärung ausdrucken, ausfüllen, von euren Eltern unterschreiben lassen und bei einem Gruppenleiter oder im Pfarrbüro abgeben. 

Vermietung

Die KjG St. Johannes hat sich mit der Zeit ein umfangreiches Repertoire an Spielen und Zelten angelegt, das wir hauptsächlich für unsere Veranstaltungen brauchen. Um die Zelte und Spiele zu erhalten und zu pflegen benötigen wir jedoch ein wenig Geld. Daher vermieten wir diese zu günstigen Preisen. Die Vermietung ist nicht dazu ausgelegt Gewinn zu machen, sondern ausschließlich um unsere Kosten für die Instandhaltung und Wiederbeschaffung zu decken.

Zelte

Wir haben Zelte in unterschiedlichen Größen und Formen, die für Zeltlager, aber auch für private Feste sehr gut geeignet sind. Insbesondere unsere Hauszelte bieten Schutz vor schlechtem Wetter oder der Sonne und bieten Platz für viele Gäste. Jedes Zelt erhalten Sie mit entsprechenden Heringen zur Befestigung und optional einer passenden Bodenplane.

Diese PDF-Datei gibt Ihnen ein Überblick über die verschiedenen Zelte:

Popcornmaschine

Unsere Popcornmaschine versetzt Sie in die Lage bei Festen oder privaten Events ihr eigenes frisches Popcorn zu produzieren. Mit einer „Ladung“ Popcorn, die in 5 Minuten genussfertig ist, können Sie ca. 5 Tüten Popcorn produzieren. Auf unseren Festen ist die Maschine immer der Hit. Sie erhalten die Maschine inklusive aller Verbrauchsmaterialen, wie Mais, Tüten, Zucker und Fett. Das heißt Sie müssen sich um gar nichts mehr kümmern.

Spiele

Neben klassischen Brettspielen besitzen wir auch weitere interessante Spiele, wie Heißer Draht, Farbtrommel, Käsebrett oder das Shuffle Board. Diese sind ebenfalls günstig zu leihen.

Diese PDF-Datei gibt Ihnen ein Überblick über die verschiedenen Spiele und sonstigen Gegenstände aus unserem Inventar, die wir vermieten:

 
Preise / Konditionen

Die Preise für unsere Spiele, Maschinen und Zelte bekommen Sie auf Anfrage. Alle Spiele und Zelte müssen von Ihnen in Sieglar abgeholt werden.

Alle Anfragen zur Vermietung richten Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Vermietung wird koordiniert von unseren Materialwarten Christian und Florian.

Thomas Morus

Unser SchutzpatronThomas Morus 1

Thomas Morus

*1478  +1535

London

 

 

Biographie

Thomas Morus wurde am 6. Februar 1478 in London geboren. Er machte sich schon in jungen Jahren einen Namen als Anwalt, Politiker, Gelehrter und Schriftsteller. Mit 25 Jahren war er bereits Mitglied des Unterhauses.

Als überzeugter Christ hatte Thomas Morus lange geschwankt, ob er Mönch oder Jurist werden solle. Seine Entscheidung, eine weltliche Laufbahn einzuschlagen, hat ihn jedoch in keinster Weise daran gehindert, sich mit theologischen Fragen zu beschäftigen und in der Kirche Verantwortung zu übernehmen. 

Während im Mittelalter der Glaube an die Vorbestimmtheit des Menschen durch sein unentrinnbares Schicksal vorherrschte, glaubte der Humanist Morus an die Vernunft und Handlungsfreiheit, die jedem Menschen von Gott gegeben ist. In diesem Bewusstsein erzog und lehrte Thomas Morus seinen Sohn und seine drei Töchter. Dass seine Töchter die gleiche akademische Ausbildung bekommen konnten wie sein Sohn, war Morus sehr wichtig und damit war er sicher seiner Zeit weit voraus, weil Mädchen damals nicht einmal die Schule besuchen konnten. 

Unter König Heinrich VIII. - bekannt wegen seiner zahlreichen Ehefrauen - war Thomas Morus ein angesehener Politiker. Als sich der Papst weigerte, die erste Ehe Heinrichs aufzulösen, wollte sich der König von der römisch-katholischen Kirche trennen und selbst Oberhaupt der englischen Kirche werden. Heinrich brauchte einen klugen Politiker, um sein Vorhaben dem Volk schmackhaft zu machen, doch Morus ließ sich dafür nicht gewinnen, sondern stand fest zur Einheit der Kirche. Den Eid, den Heinrich die Bischöfe und seine Beamten schwören ließ, verweigerte Thomas Morus. Auch als er daraufhin in den Londoner Tower eingesperrt wurde, blieb er seinem Glauben und seinem Gewissen treu. Am 6. Juli 1535 wurde Thomas Morus enthauptet.

Seinen Humor, für den Thomas Morus bekannt war, hat er sich bis zuletzt bewahrt. Eine Anekdote erzählt, dass er den Henker bei seiner Hinrichtung gebeten habe, beim Zuschlagen mit dem Beil auf seinen Bart zu achten, da dieser keinen Hochverrat begangen habe.

Utopia – das Hauptwerk vonThomas Morus

Als Schriftsteller wurde Thomas Morus mit seinem lateinisch verfassten Werk "Utopia" berühmt. Es erschien 1516. Das Buch beschreibt die Lage der Insel Utopia und ihre wesentlichen Einrichtungen. Hinter dem Lob des utopischen Staates verbirgt sich beißende Kritik an den bestehenden Staaten seiner Zeit.

"Utopia" ist...

... der Inselstaat im Nirgendwo, in dem die Menschen in Gleichheit, Einheit und Frieden zusammenleben,

... die Kritik an Staats- und Wirtschaftsformen der damaligen Zeit, die heute noch aktuell ist,

... der Traum von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Auch heut noch Aktuell

Nicht nur die Inhalte, für die Thomas Morus steht, sind für die KJG immer noch von Bedeutung. Vor allem auch seine Art und Weise und die Haltung, mit der er für seine Überzeugungen eingestanden ist und im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf hingehalten hat, können für uns und unser Engagement vorbildlich sein:

  • kritisch mitdenken
  • verantwortlich handeln
  • auf das Gewissen hören
  • den Visionen trauen
  • den Humor nicht verlieren

     

Thomas Morus macht deutlich, dass „nur Mitlaufen“ und „langes Diskutieren“ ohne die Bereitschaft zur Entscheidung und zum Handeln keine Aussicht auf Erfolg haben. In vielfacher Hinsicht sind wir als junge Christen heute zur Entscheidung gerufen. Wir müssen entscheiden, wie wir unseren Glauben und unser Leben zeitgemäß gestalten. Das Beispiel des Christen Thomas Morus kann uns dabei Hilfe sein.

Quelle: KJG Bundesleitung

Seelenbohrer

Unser Erkennungszeichen: Der Seelenbohrer

Seelenbohrer

Überall, wo KJG sich regt und bewegt, in Gruppenräumen, an Info-Ständen, auf Kursen und im Ferienlager, taucht er auf: der Seelenbohrer. Bundesweit ist er auf T-Shirts, Tassen, Handtüchern und Klemmmappen seiner etwa 80.000 Mitglieder zu sehen.

 Entworfen wurde unser KJG-Logo bereits 1968, für das Deutschlandtreffen der Katholischen Jungmännergemeinschaft und der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft. Seit 1970, dem Jahr, in dem sich diese beiden Verbände zusammenschlossen, steht der Seelenbohrer für die KJG - die Katholische Junge Gemeinde.

 Der Seelenbohrer wird 1968 beim Deutschlandtreffen der zwei Verbände so erklärt: 

  • Der Punkt in der Mitte bedeutet: Christus, die Frohe Botschaft, das Leben.
  • Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, symbolisiert die Menschen, die aus ihrem Glauben heraus versuchen, sich den Problemen zu stellen und Antwort zu geben.
  • Der Pfeil deutet Dynamik an. Sich auf den Boden der Botschaft Christi zu stellen, heißt zugleich, vorwärts gehen und Ziele verfolgen.

Doch die eine richtige Bedeutung für den Seelenbohrer gibt es nicht. So bleibt es jedem selbst überlassen, sich seine Gedanken dazu zu machen. Hier noch ein paar Kostproben:

 "Die KJG ist wie ihr Seelenbohrer, von außen kantig und eckig, um Gesellschaft und Kirche anzustoßen; nach innen rund in ihrem Glauben an Gott, mit ihren Vorstellungen von einer gerechten Welt und mit ihrem Ziel, diese Vorstellungen zu verwirklichen."

 "Ein Pfeil von außen kommend kreist um ein Zentrum und stößt dann weiter nach außen. Das bedeutet: Ein Mensch nimmt Impulse von außen auf, er be- und verarbeitet sie und sendet sie dann wieder nach außen, z.B. indem er darauf reagiert."

 Manchmal, so behaupten jedenfalls böse Zungen, soll allerdings auch die scherzhafte Auslegung des Emblems zutreffen: Immer um den heißen Brei herumreden und wenn es dann darauf ankommt, haarscharf an der Sache vorbeizielen.

Quelle: KJG Bundesleitung

Grundlagen und Ziele

In der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) schließen sich junge Christinnen und Christen zusammen (Mitglied der KJG kann jede/r werden, die/der die Grundlagen und Ziele des Verbandes bejaht.) . Demokratisch und gleichberechtigt wählen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer die Leitungen und entscheiden über die Inhalte und Arbeitsformen des Verbandes.

Ihre jeweiligen Bedürfnisse und Interessen bestimmen das verbandliche Leben. Die Gruppen, Projekte und offenen Angebote der KJG bieten Raum für Begegnungen und Beziehungen, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Handeln. In ihnen erfahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, dass sie ernstgenommen werden und nicht allein stehen.

Die KJG unterstützt sie darin, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Sie begleitet sie bei der Suche nach tragfähigen Lebensentwürfen und nach Orientierung. Sie ermöglicht ihnen einen Zugang zum christlichen Glauben und ermutigt sie zu einem selbstverantworteten religiösen Leben.

Die KJG fördert auf vielfältige Weise, soziale, pädagogische und politische Verantwortung zu übernehmen und unterstützt die Entwicklung persönlicher Interessen und Fähigkeiten.

Die KJG greift die Fragen und Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf und befähigt sie, sich in Kirche und Gesellschaft zu vertreten. Insbesondere setzt sie sich dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Pfarr- und Kommunalgemeinde gleichberechtigt mitgestalten können. Sie engagiert sich für Strukturen, die Mitbestimmung und Mitentscheidung ermöglichen.

Der Zusammenschluss in der KJG schafft Voraussetzungen für eine wirksame Interessenvertretung in der Öffentlichkeit. Die KJG arbeitet darüber hinaus mit den Mitgliedsverbänden im BDKJ sowie mit anderen Verbänden und Organisationen zusammen.

Mit ihrem Engagement steht die KJG ein für eine demokratische, gleichberechtigte und solidarische Gesellschaft und Kirche. Sie wendet sich gegen jede Art der Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen und gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Die KJG setzt sich ein für eine Politik, die sich orientiert an der weltweiten Verwirklichung gleicher und gerechter Lebensbedingungen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer und einer ökologisch verantworteten Lebensweise.

In diesem Anliegen erklären sich die Mitglieder der KJG solidarisch mit anderen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie suchen sowohl im eigenen Land als auch über Ländergrenzen hinweg die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Begegnung mit ihnen.